Fahrt nach Lauenburg

Ein herzliches Willkommen in Lauenburg

Mit bunten Fachwerkhäusern und einem wunderbaren Panoramablick über die Elbe wurden wir von der Schifferstadt Lauenburg begrüßt.
Lauenburg ist die südlichste Stadt von Schleswig-Holstein, sie liegt im Dreiländereck Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein.

Bei unserem Spaziergang über das historische Kopfsteinpflaster und dem erklimmen der steilen Treppen erreichten wir das Schloss mit dem Schlossturm.

 

 

Von hier aus konnten wir vom sogenannten „Askanierblick“ den beeindruckenden Weitblick über die Elbe genießen, ein beliebtes Fotomotiv und ein perfekter Ort für eine kleine Rast.

Direkt am Ufer und an den Hängen der Elbe gelegen, reihen sich historische Fachwerkhäuser in der Elbstraße aneinander. Mit den vielen liebevoll sanierten Häusern ist die Altstadt von Lauenburg das größte Denkmalensemble in ganz Schleswig-Holstein.


Bei unserem Spaziergang über das alte Kopfsteinpflaster der Schifferstadt wurde uns die Geschichte erst richtig lebendig. Zahlreiche kleine Gassen und Treppen verbinden die Altstadt mit der Oberstadt.


Eines von Lauenburgs bekanntesten Wahrzeichen ist die Bronzestatur von Karlheinz Goedtke auf dem nach ihr benannten Ruferplatz. „Ahoi“ ruft der „Rufer“ allen Reisenden und vorbeifahrenden Schiffen auf der Elbe zu.

Nach unserer jedoch etwas beschwerlichen Altstadtbegehung, die Rollatoren waren dabei keine große Hilfe, eher ein Hindernis, wurden wir im Hohnstorfer Fährhaus mit einem fürstlichen Mahl belohnt. 

Nach dem tollen Essen warteten wir auf unser Fahrgastschiff, das uns durch den Elbe-Seitenkanal zum Schiffshebewerk nach Scharnebeck bringen sollte.

Die Schifffahrt selbst lässt sich in Lauenburg immer noch erleben, denn moderne Fahrgastschiffe und historische Dampfschiffe laden zu Touren auf der Elbe, dem Elbe-Lübeck-Kanal mit seiner alten Palmschleuse oder dem Elbe-Seiten-Kanal mit dem Schiffshebewerk in Scharnebeck ein.


Aus nördlicher Richtung kommend näherten wir uns dem Schiffshebewerk, im Süden konnten wir am Geestrand der Elbemarsch schon von weitem die hellen Betontürme und die roten Tröge der Anlage erkennen.

Ein imposantes Bauwerk erstreckte sich vor uns in die Höhe. Hoch aus den Dämmen heraus ragen die 42,5 m langen und 12 m breiten roten Kanalbrücken aus Stahl. Sie stellen die Verbindung zu den Trögen her und überspannen gleichzeitig eine Straße. Von einer Plattform unmittelbar unter den Kanalbrücken entdeckt man tief unten die mächtigen Trogwannen aus Stahlbeton, die die Tröge in ihrer untersten Stellung aufnehmen.In ihnen überwinden die Schiffe eine Höhenstufe von 38 Meter wie in einem überdimensionalen Fahrstuhl. Durch die wannenartigen Öffnungen in diesen Türmen ist das gegenläufige Auf und Ab vom Trog und den Gegengewichten zu erkennen. Das Gewicht eines wassergefüllten Troges mit 100 m nutzbarer Länge, 12 m Breite und 3,40 m Wassertiefe beträgt mit oder ohne Schiff immer 5 800 t, da die Schiffe beim Ein- und Ausfahren so viel Wasser aus dem Trog verdrängen wie sie selber wiegen.

Zum Schluss unserer Tagestour wurden wir schließlich aus 38 Meter Höhe mit einer herrlichen Aussicht und einem tollen Panoramablick belohnt.